Was ein Vermieter verlangen darf!

15. März 2017

Konfrontationen mit Fragen und Nachweisen stehen oft an wenn man eine neue Wohnung sucht, die jedoch nicht zulässig sein. Nachweise sind weitestgehend genauso begrenzt wie Selbstauskünfte. Das Fragerecht unterliegt gesetzlichen Grenzen. Fragen bezüglich des Mietverhältnisses sind gestattet. Im BGB §242 gilt der Grundsatz von Treu und Glauben.

Was der Mieter nun von sich preisgeben muss und der Vermieter verlangen darf:

  • Identitätsnachweis
  • Mietschulden aus vorherigen Mietverhältnissen
  • Arbeitsverhältnis des Mieters
  • Nettoeinkommen
  • Alter und Anzahl der zur Familie gehörenden Personen
  • Mieteinnahmen gesichert? Sozialamt oder andere Träger?

In der Selbstauskunft darf der Mieter legal die Angaben der nachfolgenden Infos umgehen:

  • Familienplanung oder bestehende Schwangerschaft
  • Religions-, Parteien-, und Gewerkschaftszugehörigkeit
  • Hobbys oder Musikgeschmack
  • Infos zu Vermögensverhältnissen, Schulden und Verbindlichkeiten von Angehörigen
  • Bestehende Krankheiten oder Behinderungen des Mieters
  • Infos, ob eine Rechtschutzversicherung besteht
  • Beurteilung und Einschätzung des vorherigen Vermieters

Nachweise die der Mieter vorlegen muss:

  • Lohn-/ Gehaltsabrechnung der letzten 3 Monate
  • Kontodaten, damit die Miete abgebucht werden kann oder der Mieter einen Dauerauftrag anfertigt

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